KRITIS-Dachgesetz und Resilienzmanagement
Mit dem KRITIS-Dachgesetz steigen die Anforderungen an die physische Sicherheit und Resilienz kritischer Infrastrukturen. Betroffene Unternehmen müssen sich mit neuen gesetzlichen Pflichten, Risikoanalysen, Resilienzmaßnahmen, Nachweis- und Meldepflichten sowie der organisatorischen Verankerung eines wirksamen Resilienzmanagements auseinandersetzen.
Doch auch Unternehmen, die nicht unmittelbar unter die gesetzlichen Anforderungen fallen, stehen vor einer zentralen Frage: Wie widerstandsfähig ist die eigene Organisation gegenüber Ausfällen, Störungen, Sabotage, Lieferkettenunterbrechungen, Extremwetterereignissen und anderen Szenarien?
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen praxisorientierten Überblick über die Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes und deren Auswirkungen auf Organisation, Prozesse und Verantwortlichkeiten. Darüber hinaus wird gezeigt, wie Unternehmen Resilienzmanagement systematisch aufbauen, bestehende Strukturen weiterentwickeln und Schnittstellen zu Risikomanagement, Business Continuity Management, Krisenmanagement, physischer Sicherheit und Informationssicherheit sinnvoll gestalten können.
Ziel ist es, nicht nur regulatorische Anforderungen zu erläutern, sondern einen konkreten Orientierungs-rahmen für die Umsetzung zu geben: Wo stehen wir heute? Wo bestehen Lücken? Welche Maßnahmen haben Priorität? Und wie lässt sich Resilienz nachhaltig in Organisation und Steuerung verankern?
Nach der Veranstaltung können die Teilnehmenden besser einschätzen, welche Anforderungen für ihre Organisation relevant sind, wo potenzielle Handlungsbedarfe bestehen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Das nächste Präsenzseminar ist für den 23.11.2026, 09:00–16:30 Uhr in Berlin geplant.
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